Maribel Verdú
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María Isabel Verdú Rollán wuchs auf den Straßen Madrids auf und beendete diese Reise, die sie im Alter von 13 Jahren mit Werbespots und Modeln begann, als eine der einflussreichsten Schauspielerinnen Spaniens. Trotz dieser Entscheidung, oder vielleicht gerade dieser Entscheidung zu verdanken, verfügt Maribel Verdú heute über ein transkontinentales Karriereportfolio und verlässt die Schule schon in jungen Jahren, um sich der Bühne zu widmen. Obwohl er Mitte der 1980er Jahre sein Debüt im spanischen Kino gab, kam sein eigentlicher Wendepunkt 1991. Der Erotikthriller „Amantes“ unter der Regie von Vicente Aranda bescherte ihm seine erste Goya-Nominierung und machte seinen Namen der breiten Masse bekannt. Ein Jahr später machte ihr Auftritt in Fernando Truebas Oscar-prämiertem Film „Das Zeitalter der Schönheit“ Verdú auf dem internationalen Radar bekannt. Seine Arbeit mit Regisseuren wie Bigas Luna in den 1990er Jahren machte ihn zum gefragtesten Gesicht Spaniens. Im neuen Jahrhundert hinterließ sie mit ihrer Rolle als Luisa in Alfonso Cuaróns „Y tu mamá también“ sowohl in Mexiko als auch in Hollywood starke Spuren. Aber die Produktion, die diese Zeit wirklich krönte, war Guillermo del Toros Meisterwerk „Pans Labyrinth“ aus dem Jahr 2006. Ihr Auftritt als Mercedes wurde zum Symbol ihrer Karriere und diese Rolle brachte ihr den mexikanischen Ariel Award ein. Im selben Jahr schloss sie sich der Besetzung der beliebten Netflix-Serie Élite an und traf mit ihrer Rolle als Carmen eine neue Generation von Zuschauern. Verdú, die von der Spanischen Filmakademie am häufigsten nominierte Schauspielerin, gewann den Goya-Preis als beste Schauspielerin für Siete mesas de billar francés; Dann wiederholte sie diesen Erfolg zum zweiten Mal mit ihrer eindrucksvollen Darstellung der bösen Frau im Film Blancanieves. Als Fortsetzung ihres Hollywood-Abenteuers betrat die Schauspielerin auch das DC-Universum, indem sie in „The Flash“ Nora Allen, Barry Allens Mutter, spielte. Mit über sechzig Filmen, Dutzenden Preisnominierungen und einer ununterbrochenen Präsenz auf der Theaterbühne ist Maribel Verdú sowohl Erinnerung als auch lebender Beweis des spanischen Kinos.
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