James J. Braddock
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James Walter Braddock, einer der inspirierendsten Namen in der amerikanischen Boxgeschichte, wurde am 7. Juni 1905 in New York als Sohn einer irischen Einwandererfamilie geboren. Braddock, der mit dem Spitznamen „Cinderella Man“ in die Geschichte einging, ist der Held einer der seltenen Comeback-Geschichten der Sportwelt. Braddock begann seine Profikarriere im Alter von 21 Jahren und erlangte schnell Berühmtheit im Halbschwergewicht. Allerdings erlebte er einen langfristigen Niedergang, nachdem er 1929 das Meisterschaftsspiel gegen Tommy Loughran verlor. Die Jahre der Weltwirtschaftskrise verschärften diesen Niedergang noch. Braddock, dessen Boxlizenz wegen chronischer Brüche seiner rechten Hand entzogen wurde, arbeitete als Träger in den Häfen von New Jersey für seine Familie und musste staatliche Unterstützung beantragen. Sein wundersamer Start, der damit begann, dass er 1934 als Last-Minute-Ersatzspieler das Corn Griffin-Match gewann, führte ihn 1935 zum Weltmeisterschaftskampf mit Max Baer. In dieser historischen Nacht, als die Chancen 10 zu 1 gegen ihn zu stehen schienen, besiegte er Baer in 15 Runden mit einem Punkt Vorsprung und wurde Weltmeister im Schwergewicht. Dieser Sieg wurde zu einem echten Symbol der Hoffnung für das amerikanische Volk, das von der Wirtschaftskrise überwältigt war. Er behielt seinen Titel, bis er 1937 den Gürtel an Joe Louis verlor. Ihr Leben wurde 2005 mit dem Film Cinderella Man unter der Regie von Ron Howard und Russell Crowe auf die Leinwand gebracht. Braddock trat auch in den für diese Produktion vorbereiteten Dokumentarfilmen als er selbst auf. Er starb am 29. November 1974 an Herzversagen.
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