Kenneth Lonergan
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Der in New York geborene Dramatiker, Drehbuchautor und Regisseur Kenneth Lonergan gilt als eine der originellsten Stimmen des amerikanischen Kinos und Theaters. Lonergan wurde 1962 in New York City geboren und ist einer dieser seltenen Namen, der seine Karriere meisterhaft zwischen Bühne und Leinwand balanciert und es geschafft hat, in beiden Bereichen bleibende Spuren zu hinterlassen. Den ersten großen Durchbruch in seiner Karriere als Drehbuchautor hatte Lonergan mit „Gangs of New York“ unter der Regie von Martin Scorsese. In diesem epischen historischen Drama, das 2002 in die Kinos kam, leistete Lonergan einen wesentlichen Beitrag zum Drehbuchprozess und machte sich unter Hollywoods Schwergewichten einen Namen. „Conn't I Tell?“, das er im selben Jahr schrieb, spiegelte seinen subtilen, charakterorientierten Erzählansatz im Kino wider. Der wirklich große Sprung kam 2016 mit „On the Edge of Life“. Dieser Film, den er sowohl schrieb als auch inszenierte, hinterließ auf der ganzen Welt einen tiefen Eindruck, da er auf äußerst ehrliche Weise die Last von Verlust und Schuld auf den Menschen zum Ausdruck brachte. Lonergan gewann für diesen Film den Oscar für das beste Originaldrehbuch; Die Produktion brachte Casey Affleck auch den Oscar als Bester Hauptdarsteller ein. „Am Rande des Lebens“ wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen als einer der einflussreichsten amerikanischen Filme dieser Zeit anerkannt. Lonergan hatte einen Theaterhintergrund und erlangte auch mit den Stücken, die er für die Bühne schrieb, einen guten Ruf. „Tell Me“, aufgeführt im Jahr 1999, erhielt am Broadway große Anerkennung und stellte sein außergewöhnliches Talent im Schreiben von Dialogen unter Beweis. Lonergans Stift; Anstelle von protziger Fiktion konzentriert es sich auf realistische menschliche Beziehungen, die Stille hinter Gesprächen und die innere Zerbrechlichkeit der Charaktere. Dieser Ansatz verleiht ihm einen besonderen Platz im zeitgenössischen amerikanischen Kino.
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