Robert De Niro
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Robert De Niro, der in eine Künstlerfamilie im New Yorker Kunstviertel Greenwich Village hineingeboren wurde, verwandelte seine Theaterkarriere, um seine Schüchternheit zu überwinden, in eine der beständigsten Karrieren in der Geschichte des Kinos. Die Method-Acting-Ausbildung, die er bei legendären Namen wie Stella Adler und Lee Strasberg erhielt, bildete die Grundlage für sein Verständnis vom völligen Verschwinden auf der Bühne und vor der Kamera. Den Wendepunkt seiner Karriere markierte die legendäre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Martin Scorsese. Seine rücksichtslose Rolle als „Johnny Boy“ in „Arka Sokaklar“ von 1973 erregte die Aufmerksamkeit der Kritiker; Anschließend spielte er den jungen Vito Corleone in Francis Ford Coppolas „Der Pate II“. Das Erlernen der italienischen Sprache im sizilianischen Dialekt für diese Aufführung war ein frühes Zeichen seines Engagements für die Rolle und brachte De Niro den Oscar als bester Nebendarsteller ein. Mit der Figur des Travis Bickle in „Taxi Driver“ (1976) ging die Scorsese-Partnerschaft erneut in die Kinogeschichte ein. De Niro, der für seine Rolle monatelang als echter Taxifahrer arbeitete, spiegelte Travis‘ innere Welt mit erschreckendem Realismus auf der Leinwand wider. Anschließend nahm er mehr als 30 Pfund zu, als er den Boxer Jake LaMotta in Raging Bull (1980) verkörperte. Diese körperliche und geistige Transformation brachte ihm seinen zweiten Oscar, den Preis für den besten Schauspieler, ein. Diese kreative Partnerschaft mit Scorsese wurde mit Meisterwerken wie Best Friends (1990) und Casino (1995) fortgesetzt. Im gleichen Zeitraum malte er auch unvergessliche Porträts in Filmen wie „Once Upon a Time in America“ (1984), „Die Unbestechlichen“ (1987) und „The Great Reckoning“ (1995) unter der Regie von Michael Mann. Ab Ende der 1990er Jahre stellte er sein komödiantisches Talent auch mit den Serien Anlat Bakalım und Zor Baba unter Beweis; Diese Filme brachten ihn mit einem völlig anderen Publikum zusammen. De Niro, der auch den Regiestuhl übernahm, enthüllte seine Vision hinter der Kamera auch mit „A Bronx Tale“ (1993) und „Dirty Secrets“ (2006). Seine Pionierrolle bei der Gründung des Tribeca Film Festivals während des Erholungsprozesses New Yorks nach dem 11. September war ein Beitrag, der weit über die Kunst hinausging. In dieser Karriere, die er bis in seine Achtziger fortführte, gibt es kein Ende; Mit jüngsten Produktionen wie „The Irishman“ (2019) und „Killers of the Flower Moon“ (2023) setzt er seine Meisterschaft fort und bewahrt gleichzeitig ihre Frische.
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