Fritz Lang

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Fritz Lang

Friedrich Anton Christian Lang, der am 5. Dezember 1890 an einem der trüben Wintertage in Wien geboren wurde, sollte zu einem der einflussreichsten Namen in der Geschichte des Kinos werden. Lang, der Architektur studierte und sich nach Kriegsverletzungen und einem langen europäischen Abenteuer in der magischen Welt des Films wiederfand, galt kurz nach seinen ersten Schritten in Deutschland als einer der klügsten Regisseure der Stummfilmära. Als Meisterwerk der deutschen Stummfilmzeit gilt „Metropolis“ als ein Werk, das mit seiner Veröffentlichung im Jahr 1927 nicht nur den Verlauf seiner Epoche, sondern der gesamten Kinogeschichte veränderte. Der Film, der in einem dystopischen Futurismus von Klassenkonflikten, autoritärer Ordnung und der Hilflosigkeit der Menschheit gegenüber der Maschine handelt, hat im Laufe der Jahre an Bedeutung gewonnen und ist weiterhin eine Inspirationsquelle für nachfolgende Generationen. Langs visuelle Erzählkraft erreichte hier ihren Höhepunkt und jedes Bild verwandelte sich in ein sorgfältig gestaltetes Gemälde. M – Eine Stadt sucht ihren Mörder, gedreht im Jahr 1931, gilt als eines der stärksten Beispiele der Tonkino-Ära. Inspiriert vom wahren Fall eines Kindermörders hinterfragt dieser Film auf schockierende Weise sowohl die Sozialpsychologie als auch den Gerechtigkeitsbegriff. Diese Produktion, verstärkt durch Peter Lorres unvergessliche Leistung, etablierte Lang weltweit als Meister. Um der zunehmend düsteren Atmosphäre des nationalsozialistischen Deutschlands zu entkommen, ließ sich Lang Mitte der 1930er Jahre in den Vereinigten Staaten nieder und setzte seine Karriere in Hollywood fort. In dieser Zeit schuf er die nachhaltigsten Werke der Noir-Erzähltradition, ohne an Produktivität einzubüßen. „Die Frau im Fenster“ aus dem Jahr 1944 und „Scarlett Street“ aus dem Jahr 1945 erregten Aufmerksamkeit mit ihren spannungsgeladenen Atmosphären und Erzählungen über den moralischen Zusammenbruch. „The Big Heat“ aus dem Jahr 1953 erzählte die Geschichte eines Detektivs, der gegen eine korrupte Ordnung kämpft, in einer so intensiven und düsteren Sprache, dass sie als Wendepunkt im damaligen Hollywood-Kino galt. Lang hat zweifellos seinen Platz unter den Regisseuren eingenommen, die das Kino als Kunstform reifen ließen, mit der Bedeutung, die er der Erzählökonomie beimaß, seiner Fähigkeit, Spannung mit Bildern aufzubauen, und seiner Meisterschaft darin, Gesellschaftskritik in die Fiktion einzubetten. Lang, der am 2. August 1976 starb, hinterließ ein tiefes Erbe nicht nur im Film, sondern auch in der Art und Weise, wie Kino gedacht werden kann.

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Geburtsdatum: 05 Aralık 1890
Todesdatum: 02 Ağustos 1976
Geburtsort: Vienna, Austria
Filme mit Mitwirkung: 17
Inszenierte Filme: 62
Serien mit Mitwirkung: 3
Inszenierte Serien: 0

Medien

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