Tom Hooper
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Der 1972 in London geborene Tom Hooper begann seine Karriere als Regieassistent bei etablierten Produktionen des britischen Fernsehens. Zu seinen frühen Werken zählen die Jugendserien „Byker Grove“ und „Prime Suspect“, die als eine der eindrucksvollsten Detektivproduktionen dieser Zeit gilt. Diese Erfahrungen bildeten eine solide Grundlage, die ihn zu einem Meistererzähler in historischen Dramen machen sollte. Hooper, der mit der 2008 gedrehten John-Adams-Miniserie seinen bedeutendsten Schritt auf die internationale Bühne machte, erntete mit dieser Produktion über die amerikanische Unabhängigkeitszeit große Anerkennung sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern. Die Produktion, die ihren Namen jedoch auf der ganzen Welt bekannt machte, war Zoraki Kral aus dem Jahr 2010. König VI. Seine Regie bei diesem Film, der Georges Geschichte über den Umgang mit seiner Sprachstörung erzählt, wurde mit dem Oscar für die beste Regie gekrönt; Derselbe Film gewann mehrere Oscars, unter anderem für den besten Film. Sein Talent bei der Adaption von Musicals auf die große Leinwand stellte er mit „Les Miserables“ unter Beweis, das er 2012 aus Victor Hugos unsterblichem Werk für das Kino adaptierte. Als er 2015 mit „The Danish Girl“ auf die große Leinwand zurückkehrte, setzte Hooper sein einfühlsames und vielschichtiges Geschichtenerzählen fort. Der Regisseur, der sein Interesse am TV-Serienformat aufrechterhielt, setzte seine starke Präsenz in der Fernsehwelt mit „His Dark Materials“ fort, einer Adaption von Philip Pullmans beliebten Romanen.
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