Nicolás Giacobone
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Nicolás Giacobone, einer der bekanntesten Namen des argentinischen Kinos auf internationaler Ebene, wurde in Buenos Aires geboren und prägte seine Karriere als Schriftsteller, der sowohl die markante Erzähltradition Lateinamerikas als auch die globale Kinosprache beherrschte. Giacobone, der schon in jungen Jahren sein Interesse am Kinoschreiben entdeckte, erlangte nach und nach die Identität eines Drehbuchautors, der seine eigene Stimme fand und produktive Partnerschaften mit verschiedenen Regisseuren aufbaute. Der eigentliche Start seiner internationalen Karriere erfolgte durch die Zusammenarbeit mit Alejandro González Iñárritu. Biutiful aus dem Jahr 2010 war ein von Giacobone gemeinsam mit Iñárritu und anderen Autoren geschriebenes Menschendrama, das in den dunklen Straßen Barcelonas spielt und in dem Javier Bardem die Hauptrolle spielt. Der Film erregte große Aufmerksamkeit auf internationalen Festivals und machte Giacobones Namen in den Kinokreisen der Welt bekannt. Der wirklich große Durchbruch gelang 2014. Unter der Regie von Alejandro González Iñárritu ging Birdman oder The Unexpected Virtue of Iñárritu als spezifisches Kinowerk in die Geschichte ein, das dank des Drehbuchs, das Giacobone zusammen mit Alexander Dinelaris Jr., Armando Bo und Iñárritu geschrieben hatte, meisterhaft Techniken des Bewusstseinsstroms einsetzte. Der Film gewann bei der 87. Oscarverleihung vier Oscars, darunter das beste Originaldrehbuch; Auch Giacobone war an diesem Erfolg beteiligt. Giacobone, der in den folgenden Jahren verschiedene Projekte in Angriff nahm, machte 2021 mit John and the Hole, bei dem er mit Regisseur Pascual Sisto zusammenarbeitete, erneut auf sich aufmerksam. Dieser Film, der die Geschichte der seltsamen und beängstigenden Rebellion eines Jugendlichen gegen die Familiendynamik erzählt, erhielt positive Reaktionen auf Festivals. Die Zusammenarbeit mit Iñárritu wurde im Jahr 2022 fortgesetzt; Er trug auch zum Drehbuch des halbautobiografischen Werks des Regisseurs bei, „BARDO, A Handful of Truth's Lie and False Diary“. Giacobone setzt seine Produktivität als Schriftsteller fort, der sich über den schmalen Grat zwischen Realität und Innenwelt wundert und in jedem Projekt die menschliche Zerbrechlichkeit in den Vordergrund rückt.
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