Iron Man 2
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Die Welt weiß jetzt, wer Tony Stark hinter seiner Maske steckt. Keine Geheimnisse, keine Geheimnisse; Ein arrogantes Genie und die von ihm geschaffene Stahlrüstung, die nur im Rampenlicht aufsteigt, begleitet vom Applaus von Millionen Menschen. Aber wo der Ruhm so hart zuschlägt, ist die Einsamkeit tiefer. Jon Favreaus Fortsetzung aus dem Jahr 2010 untersucht die Risse unter der glänzenden Oberfläche heroischer Rhetorik. Tony Stark atmet wieder einmal in den Händen von Robert Downey Jr.; diese unverwechselbare scharfe Intelligenz, diese zerbrechliche Arroganz, diese unaufhaltsame Energie. Aber dieses Mal kämpft Stark nicht nur gegen äußere Bedrohungen, sondern gegen einen viel heimtückischeren Feind: sich selbst. Die Atmosphäre des Films unterscheidet sich deutlich vom ersten Film. Hier wird das Porträt eines dunkleren, müderen Helden gezeichnet. Die Spannung zwischen Macht und Verantwortung dringt an die Oberfläche und wird durch einen falschen Sieg entlarvt. Tonys Schöpfung verzehrt ihn ebenso sehr wie sie ihn beschützt; Dieses Paradoxon ist die Hauptquelle der Spannung, die den Geist des Films nährt. Der Feind, dem er gegenübersteht, ist kein gewöhnlicher Bösewicht. Die von Mickey Rourke gespielte Figur ist jemand, der seine Wut auf eine kalte und kalkulierte Art und Weise zur Schau stellt und schließlich Verantwortung für die Vergangenheit einfordert. Die Themen der persönlichen Rache gewinnen dadurch im Film eine unerwartete Tiefe. Sam Rockwells Rivale, geschmückt mit unternehmerischer Arroganz, verleiht der Geschichte sowohl Spannung als auch subtile Ironie. Die Figur, die Scarlett Johansson erstmals auf die Leinwand brachte, dient als wichtige Brücke zu den späteren Jahren des Marvel-Universums. Don Cheadle bringt den Film mit seinem Auftritt in eine andere Dimension; Die Rüstung gehört nicht mehr nur einem Mann. Inmitten all dieser Elemente bleibt Gwyneth Paltrows Pepper Potts Starks Anker und Gewissen zugleich. Die Dynamik zwischen den beiden weiß auch im Lärm des Geschehens zu atmen. Iron Man 2 erhebt nicht den Anspruch, ein perfekter Film zu sein. Eine ehrgeizige, überfüllte und manchmal unausgeglichene Struktur. Aber genau deshalb hat es eine menschliche Seite; Hell wie Stark, fehlerhaft wie Stark.
US

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Iron Man Filmreihe Sammlung



Bewertungen
Michael
23 Mart 2016
7/10
„Iron Man 2“ schließt geschickt an das Ende von „Iron Man“ an und ermöglicht es so, dass sich der Charakter Tony Stark weiterentwickeln kann. Ohne weiterhin geheim halten zu müssen, wer Iron Man ist, kann Tony Stark die Vorzüge seines Alteregos genießen. Iron Man ist quasi nun ein Superhelden-Superstar und dies zeigt Stark auch gerne bei diversen Veranstaltungen. Doch so sehr sein Anzug Stark nahezu unantastbar macht und er es liebt Iron Man zu sein, kann Stark sein Leben dennoch nicht in vol...
len Zügen genießen, da ja das Paladium droht ihn sein Leben zu kosten. So zeigt „Iron Man 2“ dann auch einen verzweifelten Tony Stark, der nicht so Recht weiß, wie sein Leben weitergehen kann. Zeigt, wie Tony Stark versucht seine Blutvergiftung vor Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) geheim zu halten. Tony Stark ist in „Iron Man 2“ einfach menschlicher geworden. Vom chauvinistischen Lebemann verabschiedet sich der Charakter glücklicher Weise nicht, ist dies doch ein Charakterzug, der Stark in „Iron Man“ so interessant macht, doch seine Figur ist vielschichtiger geworden. Man merkt, dass ihm nicht nur an sich selber etwas liegt, sondern dass er auch Gefühle für seine Mitstreiter entwickelt, allen voran Pepper Potts, zu deren Schutz er wirklich alles riskieren würde. Doch nicht nur Tony Stark macht in „Iron Man 2“ einen Schritt nach vorne, auch die Bedrohung! Muss sich Iron Man im Vorgänger nur einer anderen Blechbüchse stellen, ist es in „Iron Man 2“ eine ganze Armee von Metallsoldaten und thematisiert den Missbrauch von neuer Technologie für militärische Zwecke noch deutlicher als es schon der erste Teil getan hat. Ich empfand Ivan Vanko in Zusammenarbeit mit Justin Hammer auch als die fieseren Gegner, als es Obadiah Stane (Jeff Bridges) und Raza (Faran Tahir) bei „Iron Man“ sind. Die Motivation von Vanko, dieser unerbittliche Hass auf Stark, gepaart mit seiner „Whiplash“-Rüstung sorgen einfach für Gänsehaut und dazu kommt dann die Profitgier von Hammer. Natürlich ist „Iron Man 2“ auch nur ein Superheldenfilm und so fällt es schwer wirklich Angst um Tony Stark und seine Mitstreiter zu haben. Favreau gelingt es allerdings, dass man diesen Schwachpunkt schnell vergisst. Er stellt den Spaß in den Vordergrund ohne albern zu wirken, legt Tony Stark immer einen frechen Spruch in den Mund und inszeniert die Action so, dass es nicht eine Ansammlung generischer Kämpfe ist, sondern spielt geschickt mit den Möglichkeiten die ihm der „Iron Man“-Anzug ermöglicht. Wilde Flugeinlagen von Iron Man wechseln sich mit knackig inszenierten Nahkämpfen ab, wobei markige One-Liner natürlich nicht fehlen dürfen. [Sneakfilm.de]
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Häufig Gestellte Fragen
Iron Man 2 wurde im Jahr 2010 veröffentlicht.
Iron Man 2 hat eine Laufzeit von 2 Std 5 Min (125 Minuten).
Iron Man 2 gehört zu den folgenden Genres: Abenteuer, Action, Science Fiction.
Iron Man 2 hat eine Bewertung von 6.9/10 bei 22.473 Stimmen auf TMDB.
In Deutschland ist Iron Man 2 verfügbar auf: Disney Plus, Apple TV Store, Amazon Video, Google Play Movies, YouTube.