Tekkonkinkreet
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Diese Produktion, die aus Matsumoto Taiyos legendärem Manga auf die Leinwand gebracht wurde, geht über die üblichen Muster japanischer Animationen hinaus und erschafft ein völlig anderes Universum. Schon die Anwesenheit des Amerikaners Michael Arias auf dem Regiestuhl ist an sich schon ein interessantes Paradoxon; Die daraus resultierende Arbeit zeigt jedoch, wie produktiv diese kulturelle Schnittstelle sein kann. Die Geschichte spielt in einer überfüllten, aber einsamen Metropole, die als „Schatzstadt“ bekannt ist und in der die Zeit vergessen hat. Dieser Ort ist weder ganz modern noch ganz alt; Seine Wände sind mit Plakatschichten bedeckt, seine Straßen sind laut und chaotisch, aber es ist ein Ort, an dem man seltsamerweise atmen kann. Die wahren Besitzer dieser Stadt sind zwei Straßenkinder: Schwarz und Weiß. Beide sind Waisen, beide sind einsam; aber sie unterscheiden sich auffallend voneinander. Während Black ein gefährliches und unberechenbares Kind ist, das sich bereits mit der harten Realität der Stadt auseinandergesetzt hat; Beyaz ist jemand, der die Welt immer noch mit faszinierender Reinheit betrachtet und es versteht, seine Seele zu schützen. Dieser Kontrast bildet sowohl das dramatische als auch das visuelle Rückgrat des Films. Das Duo hält die Stadt unter Kontrolle, indem es von Dach zu Dach fliegt; genau wie Wildkatzen, die ihr eigenes Revier bewachen. Dieses Gleichgewicht gerät jedoch ins Wanken, als neue und gefährliche Akteure in die Stadt eindringen. Während Yakuza-Verbindungen, Stadterneuerungszwang und dunklere Mächte die Seele der Schatzstadt bedrohen, sind Schwarz und Weiß gezwungen, nicht nur ums Überleben, sondern um ihre Existenz zu kämpfen. Der wahre Zauber des Films liegt nicht in seiner Handlung, sondern in der Verbindung zwischen den beiden Charakteren. Schwarz und Weiß sind eigentlich wie zwei Hälften einer einzigen Seele; Das eine kann ohne das andere nicht vollständig sein. Durch diese Beziehung behandelt der Film schwere Themen wie Einsamkeit, Gewalt, Unschuld und Identität, ohne sie überhaupt zu forcieren, fast so, als ob sie angedeutet würden. Die Bildsprache spiegelt diese Tiefe vollständig wider. Die Stadt fühlt sich fast organisch an; Jeder Rahmen ist mit seiner Farbpalette, den perspektivischen Spielen und der Bewegungsdynamik wie ein separates Gemälde. Die von Studio 4°C erstellte Animation fesselt das Publikum nicht nur, sie zieht es auch in seinen Bann. „Treasure City“ ist ein Film, den man nach dem Ansehen nicht mehr so schnell abschütteln kann. Es hinterlässt etwas in dir; Es ist schwer, genau zu beschreiben, was es ist, aber man spürt, dass es da ist.
JP

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Tekkonkinkreet wurde im Jahr 2006 veröffentlicht.
Tekkonkinkreet hat eine Laufzeit von 1 Std 43 Min (103 Minuten).
Tekkonkinkreet gehört zu den folgenden Genres: Animation, Action, Abenteuer.
Tekkonkinkreet hat eine Bewertung von 7.4/10 bei 425 Stimmen auf TMDB.
In Deutschland ist Tekkonkinkreet verfügbar auf: Aniverse Amazon Channel, Apple TV Store, Amazon Video, maxdome Store, MagentaTV.