Prisoners
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Zwei kleine Mädchen, verloren im trüben, trostlosen Winter in Pennsylvania; In den Händen von Denis Villeneuve verwandelt sich dieser scheinbar einfache Ausgangspunkt in ein Meisterwerk voller Spannung, das herzzerreißend und atemberaubend ist und noch lange im Kopf nachhallt. „The Prisoner“ ist viel mehr als ein gewöhnlicher Kriminalfilm; Es ist ein Werk, das tiefe Fragen zu Moral, Gerechtigkeit und den Grenzen der Menschlichkeit stellt und das einen beim Zuschauen verstört, aber man kann es nicht loslassen. Villeneuve nutzt die Atmosphäre wie eine Waffe. Die Kameraarbeit von Roger Deakins macht jedes Bild zu einem kalten, klaustrophobischen Tableau. Diese düstere Geografie, die selbst die Sonne nicht trösten kann, deckt sich voll und ganz mit der emotionalen Belastung des Films. Verzweiflung, Wut und Hoffnungslosigkeit sind nicht nur in den Gesichtern der Charaktere sichtbar, sondern auch im grauen Himmel, im nassen Asphalt und in den unordentlichen Hinterhöfen. Hugh Jackman schildert mit erschreckendem Realismus den Moment, in dem ein Vater außer Kontrolle gerät. Keller Dover ist ein starker, selbstbeherrschter Mann, der wusste, woran er glaubte, bevor er den Verstand verlor. Aber genau dort erwartet uns Villeneuve: Was bleibt, wenn diese Selbstbeherrschung sich auflöst? Mit dieser Frage wird das Publikum durch Jackmans Auftritt gezwungen, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Neben ihm steht Detective Loki, gespielt von Jake Gyllenhaal; zurückgezogen, geheimnisvoll und seltsam einsam. Sie streben beide nach Gerechtigkeit, allerdings auf völlig unterschiedliche Weise. Der Film beurteilt in gewisser Weise auch sein Publikum. Während Sie zuschauen, werden Sie sich manchmal neben Jackmans Charakter und manchmal gegen ihn wiederfinden. Dieser interne Konflikt ist der stärkste Aspekt der Arbeit. Villeneuve bietet keine einfachen Antworten; Im Gegenteil, er trägt seine Fragen bis zum Ende des Films, und diese Fragen verschwinden mit dem Ende nicht, sie bleiben in einem hängen. Trotz seiner Länge von einhundertdreiundfünfzig Minuten wirkt kein Moment des Films unnötig. Jede Szene nährt die nächste, jeder Hinweis regt zum Nachdenken an, die Symbole und Details verdienen es, immer wieder angeschaut zu werden. Für Zuschauer, die das Krimi-Genre lieben oder nach etwas suchen, das über den reinen Thriller hinausgeht, bietet „The Prisoner“ ein unvergessliches Erlebnis.
US

Alcon En...

8:38 Pro...
Madhouse...

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Häufig Gestellte Fragen
Prisoners wurde im Jahr 2013 veröffentlicht.
Prisoners hat eine Laufzeit von 2 Std 26 Min (146 Minuten).
Prisoners gehört zu den folgenden Genres: Drama, Thriller, Krimi.
Prisoners hat eine Bewertung von 8.1/10 bei 13.159 Stimmen auf TMDB.
In Deutschland ist Prisoners verfügbar auf: Netflix, FilmBox+, Netflix Standard with Ads, Superfresh Amazon Channel, Apple TV Store.