Das Loch
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Es gibt einige Filme, die 1960 gedreht wurden; Auch wenn Jahrzehnte vergangen sind, scheint es, als würde es den Betrachter in dieser kalten Betonzelle einsperren. Dieses Werk, Jacques Beckers letzter Film, bietet genau ein solches Erlebnis. Der Regisseur starb nur wenige Monate nach Fertigstellung dieses Films, und diese Information verleiht jeder auf der Leinwand reflektierten Szene mehr Gewicht. Die im französischen Fresnes-Gefängnis angesiedelte Geschichte erzählt die Geschichte des Vertrauens, das fünf Gefangene zueinander haben, des Tunnels, nach dem sie suchten, und der verrückten Hoffnung auf Freiheit. Aber was Becker von anderen Fluchtfilmen unterscheidet, ist, dass er Spannung von innen aufbaut, nicht von außen. Der Druck kommt hier nicht von den Wachen; Es geht um die Frage, wie sehr Menschen einander vertrauen können. Die Kamera erfasst die Wände der Zelle auf eine fast körperlich spürbare Weise. Das Schwarz-Weiß-Bild verleiht jedem Schatten und jeder hellen Ecke eine Bedeutung. Einer der auffälligsten Aspekte des Films ist, dass er von einem echten Fluchtversuch aus einem Gefängnis inspiriert ist. Tatsächlich spielt Jean Keraudy, einer der Haupthelden dieser Initiative, im Film seine eigene Figur. Dieses Detail verleiht jedem auf den Bildschirm übertragenen Detail dokumentarische Glaubwürdigkeit. Mit Zahnbürsten hergestellte Werkzeuge, stundenlanges geplantes Warten, Geräusche von brechendem Beton; Es gibt dem Betrachter das Gefühl, dass nichts davon gefälscht ist. Mit diesem Verständnis von Realismus deckt sich auch die Schauspielerei. Die Wahl weitgehend unerfahrener oder wenig bekannter Schauspieler anstelle einer Besetzung mit großen Namen verleiht der Erzählung eine außergewöhnliche Natürlichkeit. Michel Constantin und die anderen sind keine Helden; Sie erscheinen uns als gewöhnliche, müde und hoffnungsvolle Menschen. Die Hauptfrage des Films lautet: Wie dauerhaft kann eine Solidarität mit dem Überlebensinstinkt sein? Halten Menschen nur zusammen, solange ihre Interessen übereinstimmen? Becker stellt diese Fragen nie direkt, aber jede Szene hat ihr Gewicht. Deshalb bleibt das Finale lange im Gedächtnis; weder glücklich noch unglücklich, nur Realität.
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Titanus

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Häufig Gestellte Fragen
Das Loch wurde im Jahr 1960 veröffentlicht.
Das Loch hat eine Laufzeit von 2 Std 5 Min (125 Minuten).
Das Loch gehört zu den folgenden Genres: Drama, Thriller, Krimi.
Das Loch hat eine Bewertung von 8.2/10 bei 576 Stimmen auf TMDB.
In Deutschland ist Das Loch verfügbar auf: Arthaus+, Apple TV Store.