Es war einmal in Amerika
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Es gibt einige Filme; Man erinnert sich mehr an sie wegen des Gewichts, das sie hinterlassen, als wegen der Beherrschung der Erzählung. Diese Produktion, die den Höhepunkt der Kinokarriere von Sergio Leone darstellt, hinterlässt genau das gleiche Gefühl. Der legendäre Regisseur von Spaghetti-Western hat sein Genre verändert, aber seine Essenz bewahrt: die Melancholie verlorener Zeit, Verrat, Bedauern und Wunden, die niemals heilen. Diese epische Reise von den 1920er- bis in die 1960er-Jahre New Yorks ist eigentlich sowohl eine Verlustgeschichte als auch eine Gangstergeschichte. Wir beobachten, wie eine Gruppe von Freunden, die als Kinder eines jüdischen Viertels aufgewachsen sind, in den folgenden Jahren von der illegalen Welt geprägt wird. Allerdings romantisiert Leone diese Welt weder, noch stellt sie sie als moralische Lektion dar. In seiner Erzählung gibt es kein Urteil; Es gibt nur das Leben selbst; schmutzig, verdreht und manchmal unerträglich bitter. Der vielleicht auffälligste Aspekt des Films ist die Art und Weise, wie er mit der Zeit umgeht. Seine Struktur, die ständig zwischen Vergangenheit und Zukunft oszilliert, sorgt für Rätsel im Kopf des Publikums. Wenn dieses Rätsel jedoch beunruhigend klar wird, verspürt man nicht nur die bloße Befriedigung einer Lösung; ein tiefer Schock. Robert De Niro liefert hier eine der introvertiertesten und komplexesten Darbietungen seiner Karriere. Ihm gegenüber dominiert James Woods die Bühne mit einer ganz anderen Energie. Die Chemie zwischen den beiden Charakteren ist eines der stärksten Elemente, das das dramatische Rückgrat des Films am Leben erhält. Das traurige und unvermeidliche Gefühl, das Elizabeth McGovern auslöst, ist ebenfalls in Erinnerung geblieben. Ennio Morricones Musik ist ein eigenes Gedicht. Wenn man den Tönen zuhört, die nicht die Bühne, sondern den Raum hinter der Bühne füllen, wird einem klar, dass man den Film nicht nur mit den Augen betrachtet, sondern auch im Körper spürt. Mit einer Dauer von über vier Stunden spricht diese Produktion kein ungeduldiges Publikum an. Aber das Erlebnis, das es für diejenigen bietet, die sich die Zeit nehmen, ist wie bei nur sehr wenigen Filmen im Kino. Was zurückbleibt, ist weder Bedauern noch Loyalität noch Verrat; Jeder Betrachter findet seine eigene Antwort. Und diese Antwort verfolgt ihn noch lange nach dem Ende.
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Es war einmal in Amerika wurde im Jahr 1984 veröffentlicht.
Es war einmal in Amerika hat eine Laufzeit von 3 Std 49 Min (229 Minuten).
Es war einmal in Amerika gehört zu den folgenden Genres: Drama, Krimi.
Es war einmal in Amerika hat eine Bewertung von 8.4/10 bei 6.076 Stimmen auf TMDB.
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