Palmer
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„Eddie Palmer“ ist ein Film, der auf stille, aber tiefe Weise das Gefühl vermittelt, dass die Rückkehr in eine Kleinstadt sowohl befreiend als auch deprimierend sein kann. Die Geschichte eines ehemaligen American-Football-Stars, der nach zwölf Jahren im Gefängnis im Haus seiner Großmutter Zuflucht sucht, mag auf den ersten Blick wie eine bekannte Geschichte über die „zweite Chance“ erscheinen. Diese einfache Erzählung von Fisher Stevens geht jedoch weit über diesen Rahmen hinaus. Justin Timberlake gibt als Eddie Palmer die reifste Darstellung seiner Karriere. Mit seinem Schweigen, seinem müden Blick und seiner fragilen, aber würdevollen Haltung erzeugt er auf der Leinwand echte Ernsthaftigkeit. Eddie ist ein Mann, der die Last seiner Vergangenheit trägt, sie aber niemandem offen zeigt. Die Stadt beschuldigt ihn immer noch, aber er versucht zu leben, ohne von diesen Urteilen erdrückt zu werden. Diese innere Spannung ist in fast jeder Szene des Films spürbar. Was den Geist des Films wirklich bestimmt, ist die Beziehung, die sich zwischen Eddie und dem kleinen Sam entwickelt. Dieses unruhige und weitgehend sich selbst überlassene Kind wächst auf natürliche Weise auf, die außerhalb sozialer Normen liegt. Beide finden sich als zwei Menschen wieder, die irgendwie beiseite geschoben und allein gelassen wurden. Die schrittweise Vertiefung dieser Freundschaft geschieht im Film nie forciert, sondern in einem äußerst organischen Fluss. Ryder Allen porträtiert den Charakter von Sam mit einer solchen Aufrichtigkeit, dass man in den gesamten Szenen den Blick nicht abwenden kann. Schwerwiegende Themen wie Homophobie, verantwortungslose Erziehung und Kleinstadtvorurteile werden im gesamten Film behandelt, ohne einen didaktischen Ton anzunehmen. Stevens zieht es vor, diese Probleme im natürlichen Fluss der Geschichte aufzulösen, anstatt sie dem Publikum aufzudrängen. Die düstere und eindringliche Atmosphäre Südamerikas spiegelt die enge Welt der Stadt optisch sehr wirkungsvoll wider. Juno Temple und June Squibb verleihen dem Film in ihren Nebenrollen eine wichtige Balance. Aber letztendlich ist „Palmer“ die Geschichte des Versuchs eines Mannes, Frieden mit sich selbst und seiner Umwelt zu schließen. Anstatt das Publikum mit großen emotionalen Explosionen zu erschüttern, zieht es das Publikum langsam in seinen Bann und lässt es nicht mehr los. Was am Ende des Films zurückbleibt, ist ein deutliches Gefühl: Liebe kann in den unerwartetsten Bindungen erblühen, und manchmal reicht die Unschuld eines Kindes aus, um einen Erwachsenen zu retten.
Sidney K...

Nadler N...
Hercules...

Rhea Fil...

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Häufig Gestellte Fragen
Palmer wurde im Jahr 2021 veröffentlicht.
Palmer hat eine Laufzeit von 1 Std 50 Min (110 Minuten).
Palmer gehört zu den folgenden Genres: Drama.
Palmer hat eine Bewertung von 8.1/10 bei 1.924 Stimmen auf TMDB.
In Deutschland ist Palmer verfügbar auf: Apple TV, Apple TV Amazon Channel, Apple TV Store, Amazon Video, maxdome Store.