Man of Steel
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Es ist jedem bekannt, wenn ein Kind jahrelang versucht, seine Identität zu finden; Was ist, wenn dieses Kind zwischen zwei Planeten festsitzt? Diese von Zack Snyder inszenierte Ursprungsgeschichte ist ein Versuch, sich von den üblichen Mustern des Superheldenkinos zu lösen und sie in einen viel härteren, viel persönlicheren Bereich zu verlagern. In dieser Version, in der Henry Cavill den ikonischen Anzug trägt, begegnen Sie einem einsamen Mann, der versucht zu verstehen, wer er ist, und nicht einem Retter mit Umhang. Die Geschichte beginnt auf dem Planeten Krypton, der kurz vor der Zerstörung steht, und erstreckt sich von dort bis in die abgelegenen Ebenen von Kansas. Clark Kent verbringt seine Kindheit damit, in einer Kleinstadt ein normales Leben aufzubauen. Aber dieser Unterschied in dir offenbart sich, egal wie sehr du versuchst, ihn zu unterdrücken. Der Film nimmt diesen inneren Konflikt wirklich ernst. Die beiden von Russell Crowe und Kevin Costner gespielten Vaterfiguren repräsentieren zwei unterschiedliche Philosophien, die die Seele der Figur prägen. Wenn das Vermächtnis, das der eine hinterlässt, ein Funke Hoffnung ist, ist das, was der andere lehrt, von entscheidender Bedeutung für das Überleben in der realen Welt. Michael Shannons Zod ist kein klassischer Bösewicht. Er handelt nicht aus falscher Bosheit, sondern aus blinder Loyalität gegenüber seinem eigenen Volk; Das macht es umso gefährlicher und seltsam verständlicher. Der Konflikt zwischen den beiden Kräften ist mehr als ein abstrakter Kampf zwischen Gut und Böse, er wird zu einem existenziellen Showdown. Auch hier macht Snyders Bildsprache ihr einzigartiges Gewicht spürbar. Die kontrastreichen Aufnahmen, die von Hans Zimmer komplett neu komponierte Filmmusik und der bewusst verlangsamte Rhythmus der Szenen lassen den Film wie einen epischen Mythos atmen. Es stimmt, dass einige Zuschauer diesen Ton als überwältigend empfanden; Derselbe Ton sticht jedoch als das grundlegendste Element hervor, das die emotionale Intensität des Films trägt. Diese Interpretation, die Superman einen dunklen Spiegel vorhält, rettet die Figur vor kindlicher Nostalgie und konfrontiert sie mit der Komplexität des Zeitalters. Was Sie schließlich auf der großen Leinwand sehen, ist die Geburt einer Legende; Es ist sowohl aufregend als auch einsam, sowohl hoffnungsvoll als auch eine schwere Verantwortung.
Syncopy

Peters E...

Warner B...

DC

Trailer
Medien






















































































































Besetzung











































































Autoren & Regisseure
Man of Steel Filmreihe Sammlung


Bewertungen

Joerg Melzer
02 Mayıs 2019
/10
Ich glaubte zunächst schon, Snyder belehre mich eines besseren und man könne aus Superman doch noch was Anständiges rausholen: Die ersten Minuten von "Man Of Steel" sind zwar doof, aber prächtig unterhaltsam, was auch an der überbordenden Fantasie der Produktionsdesigner liegen mag, die für den zerberstenden Planet Krypton allerlei schillernde Funktionsabläufe erdacht haben. Bei dem ganzen Wabern und Implodieren von Gestellen und Gestalten im Hintergrund entsteht der Eindruck, dass Russell Crowe...
& Co. ihre Dialoge vor der prachtvollen Kulisse einer Unterwasserwelt palavern, und von Beginn an sympathisiert man mit der Ausstattung des Films mehr als mit der Handlung oder den Charakteren. Dann aber muss sich der Fokus unweigerlich auf den immer noch langweiligsten und glattesten aller Superhelden richten. Obwohl Snyder seine Hauptfigur bei ihrer Entstehung aus echtem Holzfällerholz schnitzt, ihn einen wild wuchernden Bart tragen und Seeluft riechen lässt, ist sie für jeden interessanten Diskurs schon schnell verloren. Das liegt weniger an Henry Cavill als vielmehr an dem vorhersehbaren Handlungsbogen, der zwar bemüht ist, dem Sterblichen im Publikum die Bürde des Unsterblichen begreiflich zu machen, der daran aber einmal mehr grandios scheitert, obwohl eine antreibende Nebenfigur mit Kevin Costner wiederum stark besetzt wurde (dabei sind charakterstarke Vaterfiguren eigentlich eine Spezialität Marvels). Je mehr sich das dramatische Element jedoch zuspitzt, desto verlorener wirkt Snyder jedoch: Zuerst spielt er Schach mit uninteressanten Bauern wie der von Amy Adams grandios teilnahmslos dargestellten Lois Lane, und wer selbst einen Charaktermimen wie Michael Shannon derart verheizt, um dessen Schauspielführungsqualitäten kann es nicht weit bestellt sein; dabei wurde Shannon im Vorfeld doch als Lichtblick gehandelt, doch sein General Zod scheint gar nicht recht bei der Sache zu sein. Als auch die zwischenmenschlichen Momente nicht gelingen mögen, rettet sich Snyder in die eine Disziplin, die ihm so viele Fans beschert hat - Action Nonstop. Diesmal zwar im Wackelstil statt mit stylisher Zeitlupe, am Prinzip der Maßlosigkeit allerdings ändert das wenig. Es kracht an allen Enden, so sehr, dass Glas und Beton jede Bedeutung verlieren, weich wie Butter werden, die Materie ihrer Beschaffenheit beraubt wird - das volle Kontrastprogramm zu einem Film wie "Gravity", der erst wieder daran erinnerte, wie sich Schwerkraft wirklich anfühlt. Snyder scheitert zwar mit mehr Zeter und Mordio als Bryan Singer, aber letztlich ebenso offensichtlich wie der Regisseur beim letzten Versuch, und das "Man Of Steel" wird zum Leitsatz für die Undurchdringlichkeit eines Superhelden, bei dem es noch niemandem gelungen ist, einen Blick unter die Schale zu werfen, um zu sehen, wie der Stählerne überhaupt funktioniert.
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Häufig Gestellte Fragen
Man of Steel wurde im Jahr 2013 veröffentlicht.
Man of Steel hat eine Laufzeit von 2 Std 23 Min (143 Minuten).
Man of Steel gehört zu den folgenden Genres: Action, Abenteuer, Science Fiction.
Man of Steel hat eine Bewertung von 6.7/10 bei 16.283 Stimmen auf TMDB.
In Deutschland ist Man of Steel verfügbar auf: HBO Max, HBO Max Amazon Channel, Apple TV Store, Amazon Video, Google Play Movies.