The Green Mile
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Dieser Film von Frank Darabont hat einen festen und schockierenden Platz unter den Werken, die einen fragen lassen, wie fragil das Konzept der Gerechtigkeit ist und wie grausam eine Welt sein kann, der die Güte ausgesetzt sein kann. In Anlehnung an den gleichnamigen Roman von Stephen King beginnt diese dreistündige Reise in der Atmosphäre der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre, in der drückenden Hitze Louisianas, in einem Todeskorridor und zieht das Publikum in eine unerwartete innere Abrechnung. Paul Edgecomb ist der Wärter im Todestrakt. Jeden Tag führt er die Gefangenen durch diesen berühmten grünen Korridor; Im Wissen, dass diejenigen, die die andere Seite überqueren, niemals zurückkehren werden. Dieses scheinbar alltägliche Leben wird durch die Ankunft eines Gefangenen namens John Coffey radikal erschüttert. Coffey, der mutmaßlich der Mörder zweier kleiner Mädchen ist, trägt hinter seinem riesigen Körper und seiner beängstigenden physischen Präsenz eine völlig andere Seele in sich. Es ist zerbrechlich, es ist liebenswert, und wenn man sich erlaubt, Zeuge von Dingen zu werden, die ein gewöhnlicher Mensch nicht erklären kann, beginnt man zu verstehen, was dieser Film mit einem machen möchte. Als Darabont nach Shawshank Redemption erneut die King-Welt betritt, bringt er dieses Mal eine andere Frage auf die Leinwand: Die tiefe Kluft zwischen der vom System bestimmten Schuld und echter moralischer Gerechtigkeit. Elemente des magischen Realismus durchdringen die Geschichte tief, aber der Film wird nie zu einer Fantasy-Eskapade; Im Gegenteil: Alles Übernatürliche konfrontiert den Betrachter mit einer intensiveren Realität. Tom Hanks legt sein übliches Charisma beiseite und gibt einen ruhigen, aufrichtigen und müden Auftritt. Es ist Michael Clarke Duncans Interpretation von Coffey, die die eigentliche Last trägt; Jedes Mal, wenn die Kamera seinem Gesicht näher kommt, spürt man, wie etwas über den Bildschirm fließt. Es ist schwer zu beschreiben, aber man spürt es. Der Film betrachtet Ungerechtigkeit nicht mit Wut, sondern mit Trauer. Diese Traurigkeit häuft sich an, vervielfacht sich und erdrückt das Publikum in den Schlussszenen stillschweigend. Die Spielfilmlänge erzeugt nie Gewicht, da jede Szene dazu dient, etwas auf die nächste zu übertragen. Dieser Film, der die Menschen noch tagelang nach dem Ansehen verfolgt und uns dazu einlädt, über die menschliche Fähigkeit zum Guten und den starren Mechanismus des Justizsystems zu sprechen, ist nach wie vor eines der ausgereiftesten und mutigsten dramatischen Werke in der Geschichte des Kinos.
US

Castle R...

Darkwood...

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Häufig Gestellte Fragen
The Green Mile wurde im Jahr 1999 veröffentlicht.
The Green Mile hat eine Laufzeit von 3 Std 9 Min (189 Minuten).
The Green Mile gehört zu den folgenden Genres: Fantasy, Drama, Krimi.
The Green Mile hat eine Bewertung von 8.5/10 bei 19.376 Stimmen auf TMDB.
In Deutschland ist The Green Mile verfügbar auf: Magenta TV+, Apple TV Store, Amazon Video, Google Play Movies, YouTube.