Harry Potter und der Orden des Phönix
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Der fünfte Film, der deprimierendste, politischste und vielleicht reifste Teil der Zaubererwelt, führt die Harry-Potter-Reihe aus den üblichen Jugendfantasy-Mustern und führt sie an einen völlig anderen Ort. Unter der Regie von David Yates verändert diese Produktion den Ton der Serie radikal, und diese Veränderung hinterlässt tiefe Spuren beim Publikum. In Harrys Geschichte geht es nicht mehr nur um Abenteuer in einer Zauberschule. Als er für sein fünftes Jahr nach Hogwarts zurückkehrt, findet der junge Zauberer einen Feind vor, der viel heimtückischer und vielleicht sogar schlimmer ist als Voldemort: die Verleugnung. Als Harry, der mit eigenen Augen sah, lebte und die Rückkehr Voldemorts mit sich brachte, gegen diese von der Zaubereröffentlichkeit und dem Zaubereiministerium systematisch organisierte Mauer der Verleugnung stieß, durchdrangen Einsamkeit und Enttäuschung fast jedes Bild des Films. Der Krieg zwischen Gut und Böse, der im Geiste der Serie schon immer existierte, erhält dieses Mal eine unternehmerische Dimension; Die Machthaber versuchen, die Person zum Schweigen zu bringen, die die Wahrheit sagt. In diesem Zusammenhang erweist sich die Figur Dolores Umbridge als eine Figur, die in den denkwürdigsten Schurkendiskussionen der Serie sogar Voldemort in den Schatten stellen kann. Umbridge mit ihren rosa Kostümen, ihrem süßen Lächeln und ihrer bürokratischen Ernsthaftigkeit; Es zeigt, wie gewöhnliche und unternehmensbezogene Gewalt auftreten kann. Imelda Staunton spielt in dieser Rolle eine so angemessene Leistung, dass es sich anfühlt, als ob die Figur die Leinwand verlässt und ins wirkliche Leben erwacht. Andererseits liegt der emotionale Kern des Films im Widerstand einer jungen Generation. Dumbledores Armee ist nicht nur ein Zauberverein, sie ist das Symbol einer Jugendbewegung, die sich dafür entscheidet, die Wahrheit zu akzeptieren und für diese Wahrheit zu kämpfen. Die Zusammenführung und Führung dieser Gruppe durch Harry stellt einen der entscheidendsten Wendepunkte in der Entwicklung des Charakters dar. Yates‘ Bildsprache ist deutlich düsterer und weist im Vergleich zu den Vorgängerfilmen der Reihe eine eingeschränkte Farbpalette auf. Diese ästhetische Wahl harmoniert perfekt mit der Atmosphäre; Hogwarts sieht nicht mehr wie ein Märchen aus, sondern wie ein Ort, der unter Druck atmet. Wachstum tut weh, die Wahrheit ist gefährlich und manche Schlachten werden eher mit Mut als mit Zauberstäben gewonnen; Das spürt man in diesem Film in jeder Szene.
Warner B...

Heyday F...

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Harry Potter Filmreihe Sammlung








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Kalla Malla
12 Temmuz 2016
9/10
Diesen Film zu verfilmen war mit Sicherheit nicht einfach. Denn schon seit der Veröffentlichung der gleichnamigen Buchvorlage, galt der 5. Harry Potter Teil als durchaus misslungen. Das Buch ist das dickste der Reihe und war derartig vollgestopft mit Nebenhandlungen, dass die eigentlicht Geschichte darunter zu leiden hatte. Dem Regisseur David Yates kam das vielleicht sogar anfangs zugute, denn er konnte das "Unnötige" großflächig heraussterichen und sich voll und ganz auf die eigentliche Ges...
chichte konzentrieren. Soweit die Theorie, denn letztendlich hat man derartig viel herausgeschnippelt, dass das "verspielte" und detailreiche Potter Universum in diesem Film fast vollständig verloren geht. Lediglich in ein paar vereinzelnten Szenen kommt wieder das typische "Potter-Flair" auf, aber das hält meistens nicht lange. Im Austausch dafür, wirkt der Film extrem düster und streckenweise entsetzlich emotionslos, sodass er sich zu keiner Zeit mit den wirklich guten Teil der Reihe messen lassen kann. Was der Film allerdings kann, ist ein extrem dichtes und hohes Erzähltempo an den Tag zu legen. Wobei ich hier sagen muss, dass es nahe an der Grenze zu "überhetzt" steht. Besonders Umbridges "Karriere" wird in einem regelrechten Zeitraffer durchgeboxt, dass man kaum Zeit hat, über die genauen Hintergründe nachzudenken. Man merkt halt deutlich, dass das Mysterium, welches die Welt um Hogwarts einst ausgezeichnet hat, vollkommen verflogen ist. Daran ist aber weder Yates noch Rowling schuld - irgendwann passiert soetwas einfach. Der Dunkle Lord ist zurückgekehrt; was soll man denn noch anderes erzählen? Somit ist "Harry Potter und der Orden des Phönix" zwar der bisher schlechteste Teil der Reihe - was aber nicht heißt, dass er ein schlechter Film ist. Die Kulissen sind wieder atemberaubend, genauso wie die Effekte und das angezogene Erzähltempo wird vielleicht dem ein oder anderen gefallen. Es gibt ein paar wirklich gute Szenen und auch relativ emotionale Momente, wie z.B. der Rauswurf von Professor Trelawney. Alles in Allem ein guter Film, aber kein Meisterwerk und erst recht nicht vergleichbar mit meinem persönlichen Liebling "Harry Potter und der Gefangene von Askaban".
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Häufig Gestellte Fragen
Harry Potter und der Orden des Phönix wurde im Jahr 2007 veröffentlicht.
Harry Potter und der Orden des Phönix hat eine Laufzeit von 2 Std 18 Min (138 Minuten).
Harry Potter und der Orden des Phönix gehört zu den folgenden Genres: Abenteuer, Fantasy.
Harry Potter und der Orden des Phönix hat eine Bewertung von 7.7/10 bei 20.884 Stimmen auf TMDB.
In Deutschland ist Harry Potter und der Orden des Phönix verfügbar auf: HBO Max, HBO Max Amazon Channel, Apple TV Store, Amazon Video, Google Play Movies.