Mad Max: Fury Road
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Bei seinen Reisen durch die postapokalyptische Ödnis der Zukunft wird Max von den Schergen des Warlords Immortan Joe gefangen genommen und als lebende Blutkonserve für den schwerkranken Krieger Nux verwendet. Als Imperator Furiosa, eine wichtige Handlangerin Joes, den Herrscher hintergeht, indem sie seine fünf Frauen befreit und während einer Handelsmission mit ihnen an Bord ihres Kriegslasters flieht, ruft der Warlord sein Heer zur Verfolgung auf. Zu den Kriegern gehört auch Nux, der Max zur Blutversorgung an seinen Wagen schnallt. Doch während des ersten Gefechts zwischen Joes Leuten und Furiosa kann sich Max befreien und bildet von da eine Zweckgemeinschaft mit Furiosa und den Frauen, während sie weiter unerbittlich von den Truppen Joes gejagt werden …
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Autoren & Regisseure
Mad Max Filmreihe Sammlung






Bewertungen

Julia like Action
19 Mart 2020
/10
Auch mit einem vergleichsweise lächerlichen Budget von 350.000 Dollar lässt sich ein Meilenstein schaffen, wie Regisseur George Miller mit "Mad Max" anno 1979 unter Beweis stellte. Es folgten zwei Fortsetzungen und wohl kaum jemand rechnete nach "Jenseits der Donnerkuppel" noch mit weiteren Abenteuern des ruhelosen Einzelkämpfers. Doch nach zahlreichen Produktionsverzögerungen ist es Miller tatsächlich gelungen, einen wahren Hochgeschwindigkeitsrausch abzuliefern. Mittlerweile kämpfen die Men...
schen in der postapokalyptischen Wüstenlandschaft um Wasser, während Max (Tom Hardy) Gefangener und lebende Blutkonserve der Warboys unter der Führung von Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) ist. Als deren Sattelschlepperfahrerin Furiosa (Charlize Theron) mit einer wertvollen Ladung ausbüchst, gerät Max zwischen die Fronten... Rund zwei Stunden Laufzeit umfasst das Werk von Miller, der in Sachen Action fast durchweg auf handgemachte Einlagen mit unzähligen Stunts setzt. Nach einem kurzen Voice-over der Hauptfigur schließt sich direkt die erste Actionszene an, in der Max vor den vampirartigen Warboys flüchtet und am Rande eines Abgrunds erwischt wird. Kurz darauf mutiert er zur Galionsfigur an seinem eigenen Vehikel inmitten einer explosiven Hatz quer durch die Wüste. Miller setzt auf Tempo und Materialschlacht, was in jeder Hinsicht fetzt und bis auf minimale Ausnahmen, da zuweilen ein wenig zuviel Hektik vorherrscht, ansehnlich ausgefallen ist. Kleinpanzer, aufgemotzte Trucks, Motorräder und Wüstenbuggys kollidieren, überschlagen sich und lassen ihre jeweiligen Fahrer teilweise meterhoch durch die Luft katapultieren, indes viele Kletterpartien und Fights während steter Bewegung Abwechslung ins Spiel bringen. Das Durchqueren eines Sandsturms birgt ein besonderes Schmankerl, ein Typ mit E-Gitarre und integrierter Pyrotechnik auf einem Vehikel ist ein Hingucker und auch einige Kämpfe mit begrenzter Bewegungsfreiheit aufgrund von Ketten an Gliedmaßen weisen ein gutes Gespür fürs Timing auf. Demgegenüber mutiert Max phasenweise zur Nebenfigur, zumal ihm lange Zeit sprichwörtlich die Hände gebunden sind und er auch nach Entledigung einer metallenen Gesichtsmaske eher grummelnd und einsilbig durch die Einöde zieht. Etwaige Hintergründe bleiben aus, kurze Inserts deuten lediglich ein Trauma an, - da fällt die Figur der Furiosa schon ein wenig differenzierter und ambivalenter aus, da diese für ein klares Ziel kämpft und zumindest in Ansätzen Emotionen offenbart. Hardy performt dennoch grundsolide und hat sich augenscheinlich einiges bei Mel Gibson abgeguckt, Theron ist wie fast immer sehr präsent und Keays-Byrne, welcher im ersten Teil Toecutter verkörperte, mimt erneut gekonnt den Bösewicht. Darstellerisch gibt es keine Defizite, Make-up, Ausstattung, Farbgebung und einige Szenenübergänge sammeln ebenfalls Punkte, nur die eigentliche Story wird sträflich vernachlässigt. Der Verlauf bietet keine Twists oder Turns, die meisten Charaktere bleiben eher oberflächlich gezeichnet und die Lager zwischen Gut und Böse sind bis auf eine Ausnahme klar gekennzeichnet. 36 Jahre nach dem Erstling ist Miller eine Fortsetzung gelungen, die reine Actionfreunde begeistern dürfte, da der Adrenalinrausch mit vielen Details und aufwendig inszenierten Momentaufnahmen überzeugen kann. Zwar hält sich das Blutvergießen in Grenzen und das eine oder andere ruhige Intermezzo zum Durchatmen vermag die dünne Story nur bedingt anzureichern, doch wer schlicht abschalten will und Schauwerte denn Anspruch benötigt, liegt hier weitgehend richtig.
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Häufig Gestellte Fragen
Mad Max: Fury Road wurde im Jahr 2015 veröffentlicht.
Mad Max: Fury Road hat eine Laufzeit von 2 Std 0 Min (120 Minuten).
Mad Max: Fury Road gehört zu den folgenden Genres: Action, Abenteuer, Science Fiction.
Mad Max: Fury Road hat eine Bewertung von 7.6/10 bei 24.180 Stimmen auf TMDB.
In Deutschland ist Mad Max: Fury Road verfügbar auf: Amazon Prime Video, RTL+, RTL+ Max Amazon Channel, Amazon Prime Video with Ads, HBO Max.