American Horror Story
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Diese von Ryan Murphy und Brad Falchuk gemeinsam erstellte Anthologiereihe kam mit einer Struktur auf die Bildschirme, die die amerikanische Horrortradition sowohl aufgreift als auch untergräbt. Seit 2011 hat es einen neuen Vertrag mit dem Publikum geschlossen, indem es jede Staffel ein ganz anderes Universum, ganz andere Charaktere und einen ganz anderen Albtraum präsentiert. Das ist etwas anderes als die übliche Seriensucht; Am Ende jeder Staffel hat man das Gefühl, einen Roman abgeschlossen zu haben. Die Hauptstärke der Serie liegt darin, die tiefen Ängste der amerikanischen Gesellschaft in eine visuelle und dramatische Sprache zu übersetzen. Misstrauen gegenüber dem psychischen Gesundheitssystem, die Schattenseiten religiöser Autorität, soziale Ausgrenzung, Rassismus, Unterdrückung der Sexualität, politische Manipulation ... All diese Themen werden so geschickt mit übernatürlichen Elementen vermischt, dass es manchmal so aussieht, als ob die Angst nicht vom Bildschirm, sondern vom wirklichen Leben selbst käme. Es gibt Geister und Hexen, ja, aber es sind die Menschen, die einem Angst machen. Auch die Erzählstruktur ist sehr ungewöhnlich. Während eine Staffel von Machtkämpfen im Schatten von Hexenzaubern erzählt, geht die andere tief in die Psychologie des Kults ein; Der eine verwandelt die Sommercamp-Ästhetik der 1980er Jahre in einen Slasher-Albtraum, der andere zeichnet ein Porträt einer Gemeinschaft am Vorabend der Apokalypse. Jede Jahreszeit hat ihre eigene innere Logik und schafft ihre eigene Atmosphäre. Dennoch herrscht in der gesamten Serie ein seltsames und faszinierendes Familiengefühl, da bestimmte Schauspieler in verschiedene Rollen schlüpfen. Neben Namen wie Emma Roberts und Denis O'Hare verleiht jeder neue Schauspieler, der der Serie beitritt, diesem Universum eine einzigartige Farbe. Die visuelle Ästhetik mag auf den ersten Blick inkonsistent erscheinen; Dabei handelt es sich aber nicht eigentlich um einen Mangel, sondern um eine bewusste Pluralität. Jede Jahreszeit hat ihre eigene Epoche und ihre eigene Atmosphäre. American Horror Story ist weder eine reine Horrorserie noch ein gewöhnliches Historiendrama. Es handelt sich um ein originelles Projekt, das darauf abzielt, das Publikum zu verstören, es zu Fragen und manchmal auch zur Konfrontation mit sich selbst zu bringen und diesem Ziel oft auch gelingt. Es ist eine Produktion, die Angst als Werkzeug nutzt und deren eigentliches Problem viel tiefer liegt.
US

Ryan Mur...

Brad Fal...

20th Cen...

20th Tel...

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Häufig Gestellte Fragen
American Horror Story hat insgesamt 12 Staffeln.
American Horror Story wurde erstmals im Jahr 2011 ausgestrahlt.
American Horror Story gehört zu den folgenden Genres: Drama, Mystery, Sci-Fi & Fantasy.
American Horror Story hat eine Bewertung von 8.1/10 bei 6.073 Stimmen auf TMDB.
Ja, American Horror Story wird derzeit noch ausgestrahlt.
In Deutschland ist American Horror Story verfügbar auf: Disney Plus, Apple TV Store, Amazon Video, maxdome Store, MagentaTV.