House of Cards
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Die Spiele, die in den Marmorkorridoren Washingtons stattfinden, bleiben der Öffentlichkeit größtenteils verborgen. Allerdings spricht die Macht eine eigene Sprache; Diese Sprache besteht aus mit Höflichkeit verwobenen Drohungen und mit einem Lächeln ausgestreckten Dolchen. Dieses Meisterwerk des politischen Thrillers von Beau Willimon hat sich als Werk, das diese dunkle Sprache wörtlich spricht, einen festen Platz in der Geschichte des Fernsehens verdient. Während die Serie die subtilsten Fragilitäten der amerikanischen Politik untersucht, präsentiert sie diese nicht als didaktische Warnung, sondern als Schachpartie. Der Betrachter wird in die Position eines Zuschauers versetzt, der sieht, wie jede Bewegung berücksichtigt wird und weiß, wie jedes Opfer ausgewählt wird. Dies verleiht dem Werk eine einzigartige Spannungsebene; Denn das Geschehen löst keine Überraschung aus, sondern ein Gefühl unheimlicher Vertrautheit. Eines der kraftvollsten Erzählmittel, die seit Beginn der Serie auf die Leinwand gebracht wurden, besteht darin, dass die Charaktere dem Publikum ihre inneren Welten vermitteln, indem sie von Zeit zu Zeit direkt in die Kamera schauen. Diese Technik mag wie eine klischeehafte Methode erscheinen; aber hier wird es mit einer solchen Meisterschaft eingesetzt, dass der Betrachter nicht einmal merkt, dass er zum Komplizen geworden ist. In dieser Spirale, in der der Beobachter zum Beobachteten wird, ist ein Zurückgehen nicht möglich. Mit der Zeit verschiebt sich der Schwerpunkt der Serie und die von Robin Wright gespielte Figur rückt in den Mittelpunkt der Erzählung. In dieser Rolle liefert Wright eine Darstellung voller eiskalter Gelassenheit ab, die jeder Szene eine ganz andere Tiefe verleiht. Diese Transformation, die einem sanft das Gefühl vermittelt, dass die Macht nicht nur einer einzelnen Person gehört, sondern dass die wahre Macht oft in den Händen derjenigen liegt, die im Schatten stehen, stellt eines der auffälligsten Themen der Serie dar. Dieses Werk, das sich über sechs Staffeln erstreckt, untersucht mit kaltblütiger Perspektive, wie moralische Korruption normalisiert werden kann und wie die Gründer des Systems das System instrumentalisieren können. Es romantisiert oder glorifiziert nicht; es zeigt es einfach. Und deshalb fühlt es sich unangenehm real an. Für diejenigen, die sich fragen, wie Machtgier die menschliche Seele prägt, ist diese Serie nicht nur Unterhaltung, sondern ein Gedankenexperiment, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
US

MRC

Trigger ...

Wade/Tho...
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Häufig Gestellte Fragen
House of Cards hat insgesamt 6 Staffeln.
House of Cards wurde erstmals im Jahr 2013 ausgestrahlt.
House of Cards gehört zu den folgenden Genres: Drama.
House of Cards hat eine Bewertung von 8.0/10 bei 3.185 Stimmen auf TMDB.
Nein, House of Cards ist beendet.
In Deutschland ist House of Cards verfügbar auf: Netflix, Apple TV Store, Amazon Video, maxdome Store, MagentaTV.