The Good Doctor
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Die Beziehung, die medizinische Dramen zum Publikum aufbauen, basiert oft auf Dringlichkeit; sterile Korridore, schlagende Herzen, Uhrenrennen. Doch von Zeit zu Zeit kommt eine Produktion, die etwas ganz anderes in die Mitte dieser Formel stellt: Stille. Gedanke. Die Art und Weise, wie ein anderer Geist die Welt versteht. An diesem Punkt nimmt „The Good Doctor“ eine einzigartige Stellung ein. Obwohl diese amerikanische Produktion unter der Regie von David Shore von einer koreanischen Fernsehserie inspiriert war, fand sie schnell ihre eigene Stimme und konnte diese sieben Staffeln lang beibehalten. Im Mittelpunkt steht der junge Chirurg Shaun Murphy, der an Autismus und Savant-Syndrom leidet. Freddie Highmores Leistung in dieser Rolle ist stark genug, um allein das Rückgrat der Produktion zu tragen; Sie bewahrt in jeder Szene die Balance zwischen Verletzlichkeit und überraschender Intelligenz. Die Serie zwingt den Betrachter, gleichzeitig auf zwei verschiedenen Ebenen zu arbeiten. Auf der einen Seite gibt es die Spannung im Operationssaal, schwierige Diagnosen und Momente, die am Rande des menschlichen Lebens stehen. Andererseits handelt es sich um einen viel tieferen, viel persönlicheren Konflikt: Wie kann jemand, der außerhalb der Form der Menschlichkeit steht, die die Gesellschaft für „kompetent“ hält, in einer rücksichtslosen Unternehmensstruktur existieren? Shauns Herangehensweise an seine Patienten ist ungewöhnlich; Er verbindet Details auf eine Art und Weise, die andere nicht sehen können, aber dabei konfrontiert er ständig die unerwarteten Hindernisse der sozialen Welt. Diese Ausgewogenheit ist die größte Stärke der Serie und manchmal auch ihr umstrittenster Punkt. Manche Episoden stützen sich auf Klischees, manche Entwicklungen folgen einem vorhersehbaren Verlauf. Aber bei „The Good Doctor“ geht es nie nur um medizinische Fälle. Die Fragen, was Empathie ist, wie weit Verständnis reicht und ob Differenz ein Handicap oder eine Tiefe ist, bleiben nie im Hintergrund. Mit dieser Produktion, die auf Krankenhausfluren spielt, aber tatsächlich einen viel größeren Bereich der Menschheit untersucht, können Dramaliebhaber eine langfristige Bindung eingehen. Eine warme Geschichte, die in der kalten und sterilen Krankenhausatmosphäre von San Francisco aufblüht. Sie können sich beim Anschauen sowohl unwohl als auch voller Hoffnung fühlen.
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Häufig Gestellte Fragen
The Good Doctor hat insgesamt 7 Staffeln.
The Good Doctor wurde erstmals im Jahr 2017 ausgestrahlt.
The Good Doctor gehört zu den folgenden Genres: Drama.
The Good Doctor hat eine Bewertung von 8.5/10 bei 12.860 Stimmen auf TMDB.
Nein, The Good Doctor ist beendet.
In Deutschland ist The Good Doctor verfügbar auf: Netflix, Amazon Prime Video, RTL+, RTL+ Max Amazon Channel, WOW.